Aktuelles

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Wichtige Neuigkeiten rund um die Hocheifelschule.
Schule des Sports

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Im Rahmen der Umstrukturierung seit August 2009 zur Realschule plus zeigt sich die Fachschaft Sport gut aufgestellt.
Bläserklassen

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Mittlerweile haben wir schon im zwölften Jahr mindestens eine Bläserklasse einrichten können.
Ganztagsschule

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Die Hocheifel Realschule plus mit FOS Adenau ist Ganztagsschule in Angebotsform. Bereits seit über 16 Jahren stehen „unsere/ Ihre“ Kinder im Mittelpunkt des betreuenden Angebotes.
Fachoberschule

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Unsere Fachoberschule ist Teil der berufsbildenden Schulangebote und bietet den schnellsten Weg zur Allgemeinen Fachhochschulreife. Eine gute Grundlage für eine anspruchsvolle Ausbildung und für ein Studium!

„So lange ich lebe, werde ich Schulen besuchen und erzählen“ - Henriette Kretz - eine Zeitzeugin des Holocaust zu Besuch an unserer Schule

 

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Am 16. Oktober 2018 besuchte Henriette Kretz als überlebende Zeitzeugin des Holocaust die Hocheifelschule und erzählte den Schülern und Schülerinnen der Klassen 10 aus ihrem bewegten Leben.

Viele Zeitzeugen des 2. Weltkrieges gibt es nicht mehr. Da ist es beachtlich, dass sich eine 84 Jahre alte Dame auf den weiten Weg von Belgien zu uns nach Adenau machte.  Das Zeitzeugengespräch konnte mit Unterstützung der Haus Israel e.V., besonders durch den Vorsitzenden Udo Winkler, der Frau Kretz begleitete, erfolgen. Henriette Kretz sprach voller Lebensfreude und Willensstärke zwei Stunden zu den Schülerinnen und Schülern, die ihr wie gebannt zuhörten.

Denn was sie zu erzählen hatte, ist eine Lebensgeschichte voller Höhen und Tiefen, voller Hoffnung und Verzweiflung: Geboren wurde Frau Kretz in Lemberg, das liegt in der heutigen Ukraine. In Iwaniska, wo ihr Vater als Chirurg arbeitete, erlebte sie glückliche Kindertage. Doch mit dem Einmarsch der deutschen Soldaten änderte sich für die Familie alles. Nach Zwangsumsiedlung ins Ghetto, beinaher Tötung, Verstecken im Kohlenkeller und hinter einem Schrank, sowie einem Gefängnisaufenthalt ist Frau Kretz am Ende die Einzige ihrer gesamten Familie, mit Ausnahme ihres Onkels, die den Krieg überlebt. Auch muss sie mitanhören, wie ihre Eltern erschossen werden und sie mit nur 8 Jahren ganz alleine dasteht. Die Menschen, die ihr auf ihrem schweren Weg geholfen haben, sind für sie Helden, weil sie meist ihr eigenes Leben und das ihrer Familien aufs Spiel setzten, um zu helfen. Frau Kretz zeigte den Schülerinnen und Schülern zudem eindrucksvoll und sehr anschaulich, wie es ist, in einer Diktatur zu leben und dass sich das niemand wünschen sollte. Damit nahm sie Bezug auf die Fragen der Schüler, die u.a. auch nach ihrer Meinung zur Leugnung des Holocaust in aktuellem Kontext und der Flüchtlingsdebatte erkundigten.

Ihr Apell an die Schülerinnen und Schüler: „Wählt mit und überlegt euch gut, wen ihr wählt.“


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