Die Schülervertretung der Realschule plus Adenau übergab zusammen mit den Vertrauenslehrern Janina Kemp und Stephan König eine großzügige Spende von insgesamt 3333€ an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche. Kaya Martin (10.1) und Sophia Stenzel (10.1) von der Schülervertretung berichteten bei der Spendenübergabe im Elternhaus in Bonn, dass sie das Geld zu einem Teil beim Sponsorenlauf im Sommer 2019 eingenommen haben. Während der Schulzeit organisierte die SV außerdem alle 2 Wochen einen Kuchenverkauf, es gab Aktionen an Valentinstag und an Nikolaus und die Abschlussklassen 10 und 12 gaben ihr überschüssiges Geld an die Schülervertretung weiter. Die Klassensprecherin der letztjährigen 6b, Franziska Pung, konnte 300€ an den Förderkreis übergeben. In der Adventszeit hatte die Bläserklasse bei ihrem Weihnachtskonzert das Geld eingenommen. Frau Renate Pfeifer, Leiterin des Schulprojekts vom Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn erklärte die Aufgaben des Fördervereins. Sie zeigte außerdem Bilder zum Bauvorhaben des zukünftigen Elternhauses auf dem Venusberg. So schließt der Förderverein überall dort Lücken, wo die Klinik selbst nicht alles leisten kann und Kinder und ihre Eltern an ihre persönlichen und finanziellen Grenzen stoßen. Eine der wichtigsten Hilfen für Familien ist dabei das „Elternhaus“ des Fördervereins. Familien, deren Kinder in der Universitäts-Kinderklinik stationär behandelt werden, finden hier ein „Zuhause auf Zeit“. So können die Eltern mehr Zeit mit ihrem Kind verbringen und ihm Halt und die Wärme geben, die es dringend braucht. Ein weiterer Höhepunkt der Aktivitäten des Fördervereins ist das Projekt „Klassissimo mobil“, wo der Patient unmittelbar mit Therapiebeginn ein NetBook mit integriertem Mobilfunk Modem (UMTS) erhält, ebenso ein Schüler der Klasse in der Heimatschule. Mit den NetBooks gelangt man überall problemlos ins Internet. Via Skype wird aus dem Unterricht heraus Videotelefonie betrieben. Die Schüler reichen das NetBook weiter. Die Klasse sieht und hört den Patienten live, ebenso können die Patienten von zu Hause oder aus der Klinik den Unterricht verfolgen. Auf der Rückfahrt in die Eifel war man sich gleich einig, im kommenden Jahr wiederum für den Förderverein eifrig zu sammeln und plante schon einige Projekte.


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