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Die Juniorwahl ist ein bundesweites Schulprojekt, das parallel zu politischen Wahlen durchgeführt wird und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, demokratische Prozesse realitätsnah kennenzulernen. Ziel ist es, das politische Interesse zu stärken und ein grundlegendes Verständnis für Wahlen und Mitbestimmung zu vermitteln.

Auch an der Hocheifel Realschule plus in Adenau wurde die Juniorwahl erfolgreich umgesetzt. Teilgenommen haben die Klassenstufen 7 bis 12, die sich im Vorfeld im Unterricht intensiv mit Parteien, Programmen und dem Wahlsystem beschäftigten. Die Organisation der Wahl lag dabei größtenteils in den Händen von Schülerinnen und Schülern der Klasse 10. Ronas Topalca, Lea-Marie Löhr, Ben Klimm und Finja Möseler bildeten den Wahlvorstand und planten sowie organisierten das Projekt mit ihrer Lehrerin Barbara Kittel über einen Zeitraum von rund vier Wochen. Unterstützt wurde der Wahlvorstand zudem von engagierten Wahlhelfern aus der Klassenstufe 10, darunter Abdulmajid Abdulrahman, David Eich, Finja Möseler, Lea-Marie Löhr, Lena Strugala, Ronas-Arges Topalca, Kai Jünger, Finn Neubusch, Hessam Sadri, Maren Becker, Ben Klimm, Simon Larscheid und Fabian Koch.

Mit großem Engagement investierten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Unterrichtszeit, sondern auch zahlreiche Pausen und Teile ihrer Freizeit in die Vorbereitung. Am Wahltag selbst lief die Abstimmung unter realitätsnahen Bedingungen ab. Auch die Auszählung der Stimmen nahm viel Zeit in Anspruch und dauerte bis in den Freitagnachmittag nach 15 Uhr an.

Ein besonderes Ereignis war der Besuch von Verbandsbürgermeister Guido Nisius, der sich vor Ort ein Bild von der Durchführung machte. Er zeigte großes Interesse am Projekt, ließ sich den Ablauf ausführlich erklären und kam mit den Schülerinnen und Schülern über Wahlen und demokratische Prozesse ins Gespräch. Im Anschluss überreichte er Urkunden an den Wahlvorstand und die Wahlhelfer als Anerkennung für ihr Engagement.

Die Juniorwahl an der Hocheifel Realschule plus verdeutlicht eindrucksvoll, wie wichtig praxisnahe Projekte für die politische Bildung sind. Durch die aktive Teilnahme am Wahlprozess entwickeln Jugendliche ein besseres Verständnis für demokratische Abläufe und werden ermutigt, sich auch in Zukunft gesellschaftlich einzubringen.